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Liga-Play-Offs der Oberliga und Verbandsliga Südwest am 15.3.2025

Die Saison 2024/2025 ist jedenfalls für die Oberliga und die Verbandsliga Südwest seit dem letzten Wochenende beendet. Der Verband hat sich entschieden, wie in den Jahren zuvor am Ende Play-offs zu organisieren, um Aufsteiger und Absteiger festzustellen. Ob dies immer so gerecht ist, hatten wir im Vorjahr an dieser Stelle schon diskutiert und in Frage gestellt. Die Besonderheit ist, dass nicht gesonderte Tabellen für die Play-off-Gruppen gebildet werden, sondern alle Spiele in die „normale“ Tabelle der 7 eingerechnet werden. Damit wird die Tabelle mehr durcheinandergewirbelt als bei einem regulären Spieltag. So schaffte es beispielsweise Mainz 2 aus der Abstiegsrunde als Drittletzter plötzlich Dritter der Liga zu werden, weil sie durch 2 Siege gegen schwächere Mannschaften plötzlich ganz nach vorne katapultiert wurden. Germersheim 2 und wir wurden demgegenüber durch Spiele gegen stärkere Gegner etwas durchgereicht. Eine Diskussion hierüber wäre sicherlich im Verband hilfreich, denn Fakt ist, dass es der Fünfte der Liga durch die Spiele gegen schwächere Teams immer leichter haben wird als der Vierte. Bei getrennten Untertabellen ist das kein Problem, bei einer Gesamttabelle mE aber doch. Was meint Ihr, verehrte Konsumenten unserer Zeilen? Oder liege ich falsch?

Die Saison 2024/2025 ist jedenfalls für die Oberliga und die Verbandsliga Südwest seit dem letzten Wochenende beendet. Der Verband hat sich entschieden, wie in den Jahren zuvor am Ende Play-offs zu organisieren, um Aufsteiger und Absteiger festzustellen. Ob dies immer so gerecht ist, hatten wir im Vorjahr an dieser Stelle schon diskutiert und in Frage gestellt. Die Besonderheit ist, dass nicht gesonderte Tabellen für die Play-off-Gruppen gebildet werden, sondern alle Spiele in die „normale“ Tabelle der 7 eingerechnet werden. Damit wird die Tabelle mehr durcheinandergewirbelt als bei einem regulären Spieltag. So schaffte es beispielsweise Mainz 2 aus der Abstiegsrunde als Drittletzter plötzlich Dritter der Liga zu werden, weil sie durch 2 Siege gegen schwächere Mannschaften plötzlich ganz nach vorne katapultiert wurden. Germersheim 2 und wir wurden demgegenüber durch Spiele gegen stärkere Gegner etwas durchgereicht. Eine Diskussion hierüber wäre sicherlich im Verband hilfreich, denn Fakt ist, dass es der Fünfte der Liga durch die Spiele gegen schwächere Teams immer leichter haben wird als der Vierte. Bei getrennten Untertabellen ist das kein Problem, bei einer Gesamttabelle mE aber doch. Was meint Ihr, verehrte Konsumenten unserer Zeilen? Oder liege ich falsch?

Die Freunde aus der Hauptstadt unseres Nachbarlandes waren natürlich favorisiert, fehlte diesen nur ein Punkt auf Tabellenführer Heidenkopf 1 und die Meisterschaft. Vorab: es waren hochklassige und sehr spannende, weil enge Spiele. Marc (Gladel) spielte gegen Andreas Reiffs ein couragiertes und hochklassiges Match. Nach verlorenem 1. Satz gewann er die nächsten beiden, um dann aber anzuerkennen, dass die Lungenkapazität seines Gegners deutlich größer war, was übersetzt bedeutet, dass er (Marc) konditionell nicht auf Topniveau war. Andreas war dies und konnte somit durch seine Laufstärke und das Durchhaltevermögen die letzten beiden Sätze recht deutlich gewinnen. Philip spielte gegen Nicola Zäh einen beherzten 1. Satz, der den Eindruck vermittelte, er habe das Spiel im Griff. Nicola erhöhte den Druck ab Satz 2 und Philip verlor die Linie, erhöhte dramatisch seine Fehlerquote und kam aus diesem Strudel nicht mehr heraus. Übersetzt heißt dies: Philipp verlor 1:3 gegen seinen stabileren Gegner. 5-Satz-Olli gegen Lasse Engel hieß das Spiel auf Platz 2. Auch hier war es eng, spannend und äußerst ausgeglichen. Olli packte erneut häufig sein dreidimensionales Spiel aus, was bedeutet, dass er nicht nur die Spielfläche, sondern auch den Raum nutzte, um quidditchartig das Court-Universum durchzupflügen. Wellinger-artige Flugeinlagen mit spektakulären Punktgewinnen waren zu beobachten, aber auch, dass Lasse an diesem Tag einfach konstanter war als Olli „Potter“ und trotz aller Gegenwehr in 4 Sätzen gewann. Unsere Spitzenspielerin Enas aus Luxemburg lieferte das spektakulärste, technisch hochwertigste und spannendste Spiel des Tages. Gegner David Bremter verlor die ersten beiden Sätze und so sah es lange nach einem Ehrenpunkt für uns aus. David hatte aber dann das Quäntchen Glück auf seiner Seite, erzielte die entscheidenden Punkte in den letzten 3 Sätzen und gewann knapp, aber nicht unverdient in 5 Sätzen gegen unsere tapfer kämpfende Nr. 1. Ergebnis also: 0:4, aber beachtliche 6 gewonnene Sätze und ein gutes Gefühl, gegen den Tabellenzweiten und Aufsteiger fast auf Augenniveau gespielt zu haben.

Das weitere Spiel gegen Germersheim 2 lief weniger dramatisch, aber umso erfolgreicher, denn nur Oliver verlor sein Spiel; alle anderen gewannen in 3 Sätzen. Nähere Einzelheiten waren mir aber zunächst nicht bekannt, weil dieses Spiel nicht auf der Plattform der Squashliga verewigt wurde. Dies ist aber im Laufe des Montags passiert und daher gibt es doch die eine oder andere Zeile hierzu.

Marc begann konzentriert und fokussiert gegen Henning Thiel, hatte im 1. Satz keine Probleme, in den nächsten beiden doch stärkere, was diese Sätze ausgeglichen machte. Dennoch konnte sich Marc in einem knappen Spiel klar in 3 Sätzen durchsetzen. Bei Philip ging es gegen Jürgen Schmitt ebenfalls ausgeglichenen, wobei sich aber im Verlauf der Partie die bessere Grundschnelligkeit von Philip durchsetzte, der im letzten Satz keinerlei Probleme hatte. Olli war dann derjenige, der gegen André Guldi keine Chance hatte; sein Gegner war überragend und ließ Olli keinerlei realistische Chance in 3 Sätzen. Da aber Enas gegen Claus Brandenburger ebenfalls souverän in 3 Sätzen gewann, in denen sie ihre feine Technik und die ausgefeilte Taktik zeigen konnte, war der 3:1 Sieg festgezurrt und Platz 3 vor Mainz 2 gesichert. Gutes Ergebnis in dieser etwas schwierigen, weil personell doch stressigen Saison. Glückwunsch, Leute, zur Bronzemedaille in der Oberliga!

Bei der 2. Mannschaft ging es in der Verbandsliga nach Zweibrücken, um dort die hinteren 3 Plätze auszuspielen. Gegner waren Zweibrücken 1 und St. Wendel 2.  Gegen das Heimteam hatte auf Position 4 Markus das Vergnügen, gegen den jungen und sehr talentierten Julien Ulrich anzutreten. Der junge Bursche machte Markus das Leben schwer, konnte in allen Sätzen mithalten, aber keinen gewinnen, denn Markus ist einfach routinierter und spielte kraftvoller. Leas Gegner war Sebastian Pulich. Und auch dieses Spiel verlief sehr ausgeglichen in den Sätzen, wobei Lea durch ihre Technik und ihr taktisches Spiel alle 3 Sätze knapp gewinnen konnte. Benjamin auf Position 2 hatte ebenfalls spannende Spiele gegen André Müller. Unsere Lehrkraft verlor den 1. Satz in der Verlängerung, um dann aber äußerst fokussiert und konzentriert die nächsten 3 Sätze recht deutlich gewinnen zu können. Und auf Position 1 verlor Christian in einem ebenfalls ausgeglichenen Spiel gegen Chris Ulrich in 4 Sätzen, nachdem er den 2. in der Verlängerung für sich entscheiden konnte. Dann aber zeigte sich Chris sicherer in den Schlägen und geiziger bei Fehlern. Fazit: 3:1 und ein Erfolgserlebnis.

Gegen unsere Freunde aus der Heiligen Stadt des nördlichen Saarlandes, quasi dem Rom an der Blies, spielte Markus gegen Peter Lehberger ein beherztes Spiel, konnte alle Sätze offenhalten, aber keinen gewinnen, weil sein Gegner gerade gegen Ende der Sätze die besseren Schläge hatte. Im Duell der „Amazonen“ (sorry, aber Ihr wisst, was in Anlehnung an die Mythologie damit gemeint ist, hat man früher so gesagt….) Lea gegen die ungemein erfahrene Silke Thurat war das Spiel der Position 3 und Lea spielte sehr starkes Squash gegen eine nicht weniger starke Silke. Letztlich setzte sich die Variabilität, die taktische Finesse und auch die Technik von Lea durch, die in 4 Sätzen durchaus knapp, aber nicht unverdient den Lorbeerkranz erhielt. Benny kannte keine Freunde im Match gegen Torsten Meyer. Er ließ seinem Gegner durch gnadenlose Effizienz und Schlagstärke (hier hat der Begriff Lehr-„kraft“ eine besondere Bedeutung) gerade mal 8 Punkte in 3 Sätzen. Und Christian hatte Hans-Jürgen Senger ebenfalls gut im Griff und gewann recht glatt ebenfalls in 3 Sätzen. Damit konnten wir 6 Punkte auf unser Konto verbuchen, was am 4. Platz nichts änderte, aber wenigstens Zweibrücken 1 auf Distanz hielt. Guter Abschluss der Saison, aber auch hier sei die Diskussion erlaubt, welchen Zweck in einer Sechserkonstellation Play-offs am Ende haben. Vielleicht erkenne ich diese auch nicht!

Liebe Sportlerinnen und Sportler, kommt gut durch den April, die restlichen Sommermonate und bleibt gesund. Schwingt ab und zu das Racket bei Turnieren oder Meisterschaften und bleibt zuverlässig unserem tollen Sport treu. Wir hören und lesen voneinander!

Verfasser: Kurt Rauch, 19.03.2025